Zugegeben: Der „Faktor 4.0“ birgt einige Unbekannte. Es ist allerdings fahrlässig, sich etwa wegen Unsicherheiten im Umgang mit riesigen Datenmengen und Datenschutz auf eine vermeintliche „Strategie des Abwartens“ zu verlassen. Wer noch immer zögert, läuft schon bald hinterher. Wer dagegen testet, analysiert und mit Bedacht handelt, generiert entscheidende Erfahrungsvorsprünge, die ihn auch später als Partner in Netzwerken halten. Große Unternehmen gehen voran … Sie stellen – im Idealfall wohlgemerkt – ausreichend Kapazitäten breit, um neue Prozesse mit allen Unternehmenseinheiten einzuleiten. Aber: Ohne KMU als Netzwerkpartner funktioniert „4.0“ nicht. Gefordert sind also Bereitschaft für Risiko und Investitionen.

Services und hybride Zusatzprodukte über das reine Produktangebot hinaus bringen höhere Anforderungen mit sich; die Rolle des Einkaufs wird dabei tendenziell unterschätzt – das konstatieren BME und Fraunhofer in ihrer Vorstudie zur Digitalisierung des Einkaufs. Neue Geschäftsmodelle auf Basis neuer technischer Möglichkeiten würden zu spät identifiziert bzw. entwickelt. Das bedeutet auf der anderen Seite: Automatisierung und Digitalisierung von Einkaufs- und Beschaffungsprozessen bietet viele Chancen hinsichtlich Prozess- und Qualitätssteigerungen und Kostensenkungen auf Kunden- und Lieferantenseite – wenn Bezug genommen wird auf die Bedarfe und Abläufe im Unternehmen. Selbstzweck ist Digitalisierung ganz sicher nicht.

Wer sich entschlossen hat zu handeln, ist schon mal auf gutem Weg. Aber: Es reicht nicht, unprofessionelle, ungünstige Prozesse zu digitalisieren. Diese bleiben ohne ein neues Verständnis für Zusammenarbeitsformen in aller Regel unzulänglich. Wer automatisiert, hat nicht automatisch auch digitalisiert. Und digital ist nicht gleichbedeutend mit effizienter und effektiver. Der Mensch muss zur IT und den Tools passen. Auch ehrliches Bemühen verpufft, wenn es nicht gelingt, engagierte, neugierige Mitarbeiter zu aktiv Beteiligten zu machen, anstatt sie im Stadium der Betroffenheit verharren zu lassen. Flickenteppiche mögen in der Vergangenheit so manche Schwächen zugedeckt haben – in Zukunft müssen Teppiche fliegen.

Erfolgsfaktoren
Ohne Bestimmung des Status quo sei einer „Zukunftsagenda 4.0“ („Wo wollen wir hin und wie schaffen wir das?“) kaum Erfolg beschieden. „Reifegradmessung und 360-Grad-Betrachtungen sind Gebote der Stunde“, heißt es in der BME-/Fraunhofer-Vorstufe. Saubere Daten und barrierefreier Austausch sind weitere Erfolgsfaktoren – und oft ein im Unternehmen verborgener Schatz. Moderner digitalisierter Einkauf 4.0 ist eine system-relevante Schlüsselfunktion für den Erfolg eines Unternehmens.

Vor der Implementierung neuer Prozesse ist zu fragen:

  • Welche Prozesse (Beschaffung, Einkauf, Rechnungsprüfung usw.) lassen sich automatisieren – und welche später digitalisieren?
  • Welche IT-Tools passen optimal dazu?
  • Ist unsere gewählte neue Lösung zukunftsfähig?
  • Wie hoch ist der Aufwand für die Digitalisierung – ist mein Unternehmen vorbereitet?
  • Welche Anforderungen ergeben sich daraus für meine Mitarbeiter?
  • Wie sieht ein Stufenplan (Priorisierung) für den Einkauf 4.0 aus?
  • Welchen Mehrwert erziele ich damit?
  • Welche Services kann/soll der Einkauf in Zukunft im Umfeld „4.0“ erbringen?

Digitalsierung und Industrie 4.0_2         Digitalsierung und Industrie 4.0

Wir unterstützen Sie gerne … zum Beispiel in Sachen Einkauf 4.0, 360-Grad-Betrachtungen, Kostenanalyse und Finanzierungslösungen für Ihre Investitionen …

Gregor van Ackeren
Geschäftsführender Gesellschafter
Van der Meer Gruppe / VDMG (Oberhausen)
Mail: gregor.van.ackeren@vandermeergruppe.de


Unser Fokus: Ihr Einkauf – Ihre Inhalte, Prozesse und Finanzen
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